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Trödelt Ihr Kind gern?

Unter Umständen müssen dann einmal bestimmte Freizeitangebote (z.B. Fußballtraining) ausfallen, damit das Kind die Aufgaben korrekt nacharbeiten kann. Wenn sich die Hausaufgaben bei Ihrem Kind jeden Tag endlos in die Länge ziehen, kann es unter Umständen günstig sein, in dem Tagesplaner auch die Endzeiten zu vermerken. Wenn dann die maximale Uhrzeit erreicht ist, werden die Aufgaben abgebrochen, egal wie viel noch zu machen ist. Wenn die vorgesehene Zeit durch Trödeln verstrichen ist, hat dies zur Folge, dass das Kind einmal ohne Hausaufgaben in die Schule muss. Sie geben dadurch Ihrem Kind die Verantwortung für seine Aufgaben und es muss auch die Konsequenzen in der Schule aushalten. In jedem Fall muss aber die Strafe im Vorfeld bekannt sein und Sie sollten in Ihren Konsequenzen steigerungsfähig sein!

Abhilfe für Trödeln können auch ein Wecker oder eine Eieruhr bringen. Beides macht aber im Grund nur dann Sinn, wenn das Kind die Uhr (zumindest halbwegs) kennt oder ein Zeitgefühl besitzt. Vielen Kindern ist es dann aber ein ungeheurer Ansporn, die Aufgaben vor der Zeit zu erledigen. Wenn Sie diesen Trick anwenden, stellen Sie aber vor allem in der Anfangsphase sicher, dass das Kind eine angemessene Chance hat, sein Ziel zu erreichen! Ansonsten wird das Kind nur zusätzlich frustriert. Und natürlich darf das Ticken der Uhr nicht wieder ablenkend sein.

Eine andere Ursache für eine solche Verzögerungstaktik könnte sein, dass das Kind die Aufgaben tatsächlich für unüberschaubar und unlösbar hält. Oft können sich die Kinder nicht vorstellen, dass sie die Aufgaben tatsächlich lösen können und schieben sie somit vor sich her. Sobald die Kinder das Buch aufschlagen, ertönt ein Satz wie "Oh, das ist aber viel, das schaffe ich nie". Damit das Kind sich nicht von den vielen weiteren Dingen im Buch ablenken lässt, kann man auch ein Sichtfenster aus Papier basteln, das die anderen Aufgaben verdeckt und so den Blick auf die zu erledigenden Dinge lenkt. Vielleicht fehlen diesen Kindern auch Strategien, um mit den Aufgaben beginnen zu können. Dann sind sie unbedingt auf verständnisvolle Hilfe der Eltern angewiesen. Diesen Kindern hilft es, zusammen einen Schritt-für-Schritt-Plan zu erarbeiten, an dem sie sich orientieren können.

Kinder mit feinmotorischen Schwierigkeiten müssen sich bei schriftlichen Arbeiten ganz besonders anstrengen und erhalten dennoch wenig Lob, weil ihre Schrift krakelig ist. Kinder mit Teilleistungsschwächen im Lese-Rechtschreib-Bereich oder in der Mathematik müssen sich besonders plagen, um angemessene Ergebnisse zu liefern und haben oft noch ein Pensum freiwilliger Arbeit vor sich. Sie sind entsprechend wenig motiviert, sich damit auseinander zu setzen. Zum einen fehlen den Kindern die nötigen Erfolgserlebnisse, zum anderen vielleicht auch ein attraktives Ziel. Belohnungen sind in Maßen sehr sinnvoll. Dabei muss es keinesfalls etwas Süßes sein: Ein gemeinsames Spiel oder Vorlesen einer Geschichte ist für Kinder gleichermaßen attraktiv.

Doch: Kinder mit "Startschwierigkeiten" sollten bereits für den Beginn belohnt werden. Eine in Aussicht gestellte Belohnung am Ende ist für sie zu weit weg und selten ausreichend motivierend.


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